Dienstag, 7. September 2010
 
 
VILLANUEVA GOLF RESORT
Puerto Real
Lagebeschreibung
Beschreibung
   Charakteristisch für den Golfplatz Villa Nueva ist ein relativ flaches Gelände, mit sanftgewellten, breiten Fairways, gesäumt von zahlreichen Jungpflanzen, die dem Platz in einigen Jahren zu seiner vollen Schönheit verhelfen werden. Auf 18 Loch Par 72 bieten vier verschiedene Abschläge für Spieler mit den unterschiedlichsten Handicaps die Möglichkeit, eine entspannte, wunderschöne Golfrunde zu genießen. Zwei Loops von je neun Löchern haben als Ausgangs- und Endpunkt jeweils einen kleinen Olivenbaum gegenüber dem Klubhaus.

   Auf einer Gesamtlänge von 6141 Metern (weiß) beeinflussen fünf Seen und 90 Bunker das Spiel und verteidigen großflächige, oft gut modellierte Grüns. Dies erfordert eine taktische Vorgehensweise.

   

   Gleich das erste Loch hat es in sich und ist damit eines der besten Eröffnungslöcher in der gesamten Region, denn es erfordert eine gute strategische Kombination des Golfspiels und, vor allem bei der Annäherung, einen kühlen Kopf sowie Selbstsicherheit im Schwung.

   

   Ein Par 4 mit 343 m (weiß), ist ein scharfes Dogleg rechts mit vier Bunkern auf der linken Seite des Fairways. Die optimale Spiellinie liegt rechts neben dem vorderen dieser Bunker. Von dieser Position aus hat man auf dem stark welligen Fairway eine optimale Linie zum schräg abfallenden Grün. Ein kurzes, breites (nierenförmiges) Grün, mit der Möglichkeit interessanter Pin-Positionen, gut geschützt durch 2 Bunker. Wer hier erfolgreich abschließt, geht gut motiviert auf die Runde.

   

   Nach diesem Dogleg bieten die geraden Löcher 2 und 3 eine etwas andere Komposition.

   Bei 4 und 5 kommt Wasser ins Spiel. Man sollte auf diesem Platz auch stets die Möglichkeit einer vom nahegelegenen Atlantik kommenden Meeresbrise mitberücksichtigen.

   

   Mit Loch 6 ändert sich die Vegetation: Schattenspendende Schirmpinien säumen den Fairway, sind aber im Sommer sicher sehr willkommen.

   

   Loch Nr. 7, mit 197 m (weiß) ein langes Par 3, ist recht tückisch. Das Grün ist breit, aber schwierig zu spielen, wenn die Fahne irgendwo links von der Mitte positioniert ist. Auf dieser Linie muss der Ball auf einer erhöhten, schmalen Zunge landen, die vorne durch einen Bunker geschützt ist, der unterhalb der Puttingfläche angelegt ist.

   Links vom Grün geht es steil nach unten. Landet der Ball ausgerechnet dort, braucht man viel Feingefühl, ihn hoch auf das Grün zu bringen, ohne daß er auf der rechten Seite des abfallenden Grüns wieder davonrollt.

   

   Die rechte Grünfläche ist großzügiger und daher freundlicher in der Ballaufnahme. Landet der Ball nicht auf dem Grün, bleibt dennoch eine gute Chance, ihn aus dieser Lage zu chippen. Mittig hinter dem Grün nehmen zwei Stop-Bunker gerne die Bälle auf. Sie sind ein gutes Ziel, einen Fade zu spielen.

   

   Bevor man sich an den Löchern 10, 11 und 12 etwas erholen kann, wird der Spieler an den Löchern 8 und 9 noch einmal richtig gefordert, Konzentration und voller Einsatz sind hier gefragt. Das Grün von Loch 13, ein Par 4, ist einer der höchsten Punkte des gesamten Platzes.

   

   Auf der zweiten Hälfte ist Loch 14 eine große Herausforderung: ein Par 5, Index 1,529 m (weiß), lehnt sich als Dogleg rechts um einen See.

   

   Vom erhöhten Tee hat man wieder einen umfassenden Blick auf die „Skyline“ von San Fernando. Idealerweise spielt man zunächst einen Drive auf den großzügigen, leicht abfallenden Fairway.

   

   Die Versuchung ist groß, den Ball rechts in die Nähe oder gar hinter den See zu bringen, aber dies ist nicht ratsam, da man das Grün ohnehin kaum mit 2 Schlägen erreichen kann. Mit dem zweiten Schlag positioniert man den Ball am besten auf die Mitte oder leicht links auf die flache Seite des Fairways. Diese Annäherungslinie ist eine gute Ausgangsposition, um das Grün dann ohne größere Schwierigkeiten mit einem kurzen Eisen anzuspielen.

   

   Zum Abschluß wird es bei Nr. 18 noch einmal richtig spannend: ein Par 5 mit 461 m (weiß), angelegt als Dogleg links mit einem langgezogenen Bunker in der Beugung und einem gut geschützten Grün.

   

   Etwa 60 m mittig vor dem Grün steht ein einzelner Baum. Entscheidend ist bei diesem letzten Loch der zweite Schlag, der gut vorbereitet sein sollte. Für Longhitter ist es am besten, den Ball vom Abschlag aus leicht links über den Bunker zu spielen, der in den Fairway ragt. Dies ermöglicht eine gute Annäherung mit einem Fairway Holz, hoch über den Baum, direkt auf das Grün, das links von Wasser geschützt ist.

   

   Ansonsten wählt man die eher konservative Variante: Ein gerader Abschlag auf den breiten Fairway sorgt für eine gute Position für die Entscheidung, wie man den Baum mit dem zweiten Schlag umgehen kann.

   Wer es wagt, spielt links über ein Wasser, um den Baum zu umspielen, dabei sollte möglichst versucht werden, den Ball bis auf Baumhöhe oder etwas weiter zu bringen.

   

   Um den Baum aus der Spiellinie zu haben, ist es sicherer und einfacher, den rechten Fairway-Rand so anzuspielen, daß eine Entfernung zum Grün mit einem kurzen Eisen bleibt. Damit ist ein guter Annäherungsschlag zum Grün gewährleistet.

   

   Eine Driving Range mit Chip und Putting Grün Bereich steht den Spielern zur Verfügung, außerdem eine Golfschule, die von Donald Ross, bekannt durch seine FEELGOLFSCHOOL, geführt wird.

   

   Hier können sowohl Amateure als auch Profi-Spieler die von ihm entwickelte Feel Golf Philosophie erfahren.
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